Frauen: Nach Sieg in Freiburg-St-Georgen, der erste Heimsieg in der Rückrunde

Am vergangenen Samstag traf die SG Sexau/Buchholz zu Hause auf die Damen der PTSV Jahn Freiburg. Spielbeginn war 12:00 Uhr in Sexau auf dem Sportgelände. Ziel war es, an das letzte Spiel in Freiburg anzuknüpfen und den ersten Heimsieg der Rückrunde einzufahren. Nach einer hochmotivierenden Ansprache von Trainer und Kapitän startete die Partie. Da der Gast nur mit 10 Frauen anreiste, war man aus erster Sicht überlegen.

Schon in den ersten Spielminuten kam die SG durch schnelles Anlaufen gefährlich in die Hälfte des Gegners und spielte sich einige gute Situationen heraus, welche von den Gegnerinnen noch ins Aus geklärt werden konnten oder weit am Tor vorbei gingen. Jedoch kam die SG nicht richtig ins Spiel und vergab etliche Torchancen durch ungenaue Pässe oder fehlender Konzentration im Abschluss. Im weiteren Spielverlauf, begegnete man sich auf Augenhöhe, da es der SG nicht gelang die herausgespielten Situationen zum Torabschluss zu bringen und auch die in Unterzahl spielenden Frauen der PTSV in einigen Spielzügen gefährlich vors Tor der SG kamen. In der 20. Spielminute gelang Emelie Feißt dann der überfällige Treffer ins gegnerische Tor. Die weitere erste Hälfte war man zu ungenau, zu unkonzentriert in der Partie und zu unentschlossen im Abschluss, dass man sich mit einem 1:0 in die Halbzeitpause verabschiedete.

Man ging man mit einem negativen Gefühl in die Halbzeit und war mit der eigenen Leistung unzufrieden, denn man wollte nach der zweiten Hälfte als eindeutiger Gewinner vom Platz gehen. Die zweite Hälfte des Spiels knüpfte an die erste an und die SG-Frauen kamen zwar immer wieder vor das Tor der Gegnerinnen, konnten aber keinen Treffer erzielen. In der 59. Minute war es dann erneut Emelie Feißt, die nach einem steilen Ball, anlief und den Ball an der Torhüterin vorbei spielen konnte. Die Spielmotivation und Energie der SG ließ sich nur vage vermuten und ließ sie nicht als klaren Spielführer erkennen. Man reagierte, statt selber zu agieren, auf die Spielzüge der Freiburgerinnen und ließ von außen nicht erkennen, dass man in
Überzahl spielte. Durch einen schönen Querpass in der 67. Spielminute hatte Marie Kerber dass leere Tor vor sich und konnte zum 3:0 erhöhen. Nur 10 Minuten später war es Silja Moser die dann zum Endstand von 4:0 traf.

Trotz Sieg war die SG mit ihrer Leistung nicht zufrieden und möchte in den kommenden Spielen mit mehr Motivation und Kampfgeist auf dem Platz stehen. Wie sagt man so schön „Abhaken und weiter machen“, und das schon am Dienstag gegen die SG aus Obermünstertal/Staufen.

Direkt am Dienstag geht es weiter, den 26.03.24 um 19:30 Uhr, erneut in Sexau, ein Nachholspiel aus der Vorrunde, gegen die SG Obermünstertal/Staufen.

Aufstellung:
Joelina Zehnle, Jessica Schwehr, Lisa Meßmer (61. Nicole Schwehr), Silja Moser (78. Charlotte Lewin) , Kiara Nemeth (74. Vanessa Maier), Aylin Schüssele, Marie Kerber, Vivien Isenmann, Hannah Strittmatter, Emelie Feißt, Lisa Schneider.

Tore:
1:0 Emelie Feißt (20. Minute)
2:0 Emelie Feißt (59. Minute)
3:0 Marie Kerber (67. Minute)
4:0 Silja Moser (76. Minute)

Frauen: Verdienter Sieg nach 0:1-Rückstand

Am Sonntag trafen die Frauen der SG Sexau/Buchholz in Freiburg auf die Damenmannschaft des FC Freiburg – St. Georgen. Im Nieselregen betrat man den Kunstrasenplatz und war gewillt trotz einiger höherklassig spielenden Gegnerinnen drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. In den ersten Spielminuten bewegte sich der Ball fast nur in der gegnerischen Hälfte, Konter konnten nach zwei bis drei Pässen gestoppt werden. Doch bereits in Minute vier gelang den St.-Georgenerinnen ein Konter mit einem langen Ball, der zunächst am Aluminium abprallte und dann mit einem Schuss im Tor versenkt wurde. Das 0:1 kam zu früh, aber man war bereit nun noch mehr für eigene Tore zuarbeiten. Kurz darauf erzielte Hannah Strittmatter mit einem Freistoß fast den Ausgleich, der Ball flog über das Tor hinweg. Torschüsse erfolgen nun gehäuft. Zunächst gelang Emelie Feißt ein gefährlicher Schuss aus dem Strafraum, danach versuchte es Aylin Schüssele mit einem Fernschuss. Immer weiter erhöhte die SG den Druck und versuchte ihr Glück nun öfter aus der zweiten Reihe. Tore erzielte man jedoch nicht.

In der eigenen Hälfte stand man nun sicher. Die Abwehr hatte wenig zu tun und dort, wo sie eingreifen sollte, machte sie dies souverän. Doch dann konnte sich plötzlich doch eine Gegenspielerin durch die Abwehr dribbeln und frei auf das Tor zulaufen. In einer starken Rettungsaktion gelang es Torhüterin Joelina Zehnle den Ball außerhalb des Strafraums zu klären.

Nach einer eigentlich schon vertanen Torchance in der 39. Minute durch einen laschen Fernschuss, hielt die Torhüterin der Gegner den Ball zu spät fest und Eva Singler, die dem Ball dennoch nachgelaufen war, konnte sich diesen zurückerobern und den ersehnten Ausgleich zum 1:1 erzielen. Mit diesem verdienten Zwischenstand ging man dennoch als klar stärkere Mannschaft in die Pause.

Die zweite Halbzeit begann etwas schwächer als die Erste, dennoch folgte Angriff auf Angriff. Nach einem erneuten Freistoß vor dem gegnerischen Tor, verpasste man die Möglichkeit zum Führungstreffer zunächst. Auch nachfolgende Standards brachten nicht das gewünschte Tor. In der 60. Minute konnten sich Eva Singler und Emelie Feißt vorne lösen, doch trotz der vielen Chancen der SG blieb man torlos. Nochmals erhöhte man den Druck, drei neue Spielerinnen kamen nach zwanzig Minuten der zweiten Halbzeit aufs Feld, es gab noch mehr torlose Torchancen.

Das Spiel schien festgefahren; trotz aller Anstrengungen und Mühen, wollte der Ball einfach nicht ins Tor. Doch dann zehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit belohnte sich Emelie Feißt für jeden versuchten Schuss aufs Tor und erzielte mit einem Ball aufs lange Eck das erlösende 2:1.

Das Spiel war noch nicht vorbei, in den vier Minuten der Nachspielzeit sollte der Puls aller Anwesenden noch einmal rasen. Auf der Torlinie konnte Joelina Zehnle einen Ball gerade so halten, es gab auf engstem Raum viele Nachschüsse und ein großes Chaos, doch die Damen der SG konnten jedes Mal in letzter Sekunde doch noch einen Fuß oder ein Knie dazwischen bekommen; bis der Ball dann endlich sicher in den Händen der Torhüterin war und der Schiedsrichter das Spiel endlich beendete.

Am kommenden Samstag (23.03.2024) um 12:00 Uhr empfängt die SG die Mannschaft des PTSV Jahn Freiburg auf dem Sportplatz in Buchholz. Über viele anfeuernde Fans würden wir uns freuen.

Aufstellung: Joelina Zehnle, Nicole Schwehr (65. Jessica Schwehr), Hannah Strittmatter, Vivien Isenmann, Marie Kerber (66. Silja Moser), Lisa Meßmer, Lisa Schneider, Aylin Schüssele (66. Rebecca Gerteisen), Eva Singler, Kiara Nemeth (81. Sarina Nopper), Emelie Feißt

Tore:

1:1 Eva Singler (39. Minute)

1:2 Emelie Feißt (80. Minute)

SG Sexau – Buchholz springt durch einen Auswärtserfolg in Nimburg auf Platz 4

Durch einen souveränen 3:1 Auswärtssieg in Nimburg konnte die SG auf Rang 4 der Tabelle vorrücken. Durch Tore von Lucas Weber, Florian Rees sowie Philipp Dickert sicherte man sich 3 wichtige Punkte und liegt jetzt nur noch 4 Punkte hinter dem Relegationsrang 2 zurück.

Die zweite Mannschaft musste sich in Vörstetten mit 2:3 geschlagen geben und verharrt weiter im Tabellenkeller. Trotz einer 2:0 Führung durch Dario Skrlec und Florian Haberstroh gab man den Sieg noch aus der Hand

Die dritte Mannschaft gewann bei Vörstetten II mit 2:0 durch Tore von Luca Volk und springt damit auf Rang 5 der Tabelle.

Vorschau:

Am kommenden Sonntag, 24.März finden wieder Heimspiele im Buchholzer Erdbeerstadion statt.

Während die dritte Mannschaft spielfrei hat, trifft die zweite Mannschaft um 12.15 Uhr im Kellerduell auf den FV Hochburg / Windenreute.

Die erste Mannschaft spielt dann um 15 Uhr gegen den FV Sasbach. Mit einem weiteren Heimsieg könnte man sich weiter an der Tabellenspitze festsetzen.

Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung!

Eine spielfreudige SG Sexau/Buchholz erwischt March im Winterschlaf

Die SG schaffte es, den Schwung des Sieges über Weisweil vor der Winterpause mit in die erste Begegnung gegen March mitzunehmen. Bevor es sich der Gast versah, lagen sie schon mit 3:0 hinten . Trainer Ketterer hatte, genauso wie in Weisweil, seine Spieler heiß gemacht und diese gingen in den ersten 20 Minuten fulminant zu Werke. Schon im ersten Anlauf köpfte der nie in den Griff zu bekommende Schüber, nach perfektem Freistoß von Rees, zum 1:0 ein. Derselbe Spieler konnte schon wenige Minuten später, nach erfolgreichem hohen Pressen der Hausherren, den Gästekeeper per Flachschuß zum 2:0 überwinden. Das dritte Tor folgte nach 20 Minuten durch energisches Nachsetzen von Weber, die Marcher kamen immer einen Schritt zu spät und die Messe war für sie fast schon gelesen.

Für die zweite Hälfte hatten die Gäste sich was vorgenommen. Nun waren es sie, die den heimischen Kasten in Bedrängnis brachten. Tatsächlich konnten sie durch Tore von Berger in der 55. und Guiman in der 63. Minute auf 3:2 herankommen und die SG kam zunehmend ins Wackeln, weil sie im Gefühl des sicher scheinenden Vorsprungs unkonzentrierter zu Werke ging. Doch das 4:2 , schön herausgespielt über rechts und von Daniel Gutjahr punktgenau gepasst und von Florian Rees flach links unten verwandelt, zog den Gästen den Zahn. Die SG brachte mit Frankus und dem vielversprechenden Neuzugang Dieckert in der letzten Viertelstunde Qualität von der Bank, gegen die die Marcher schlussendlich nichts mehr entgegenzusetzen hatten. Frankus in der 86. und per Elfmeter in der 90. Minute, der durchgebrochene Dieckert wurde gefoult, schraubten das Ergebnis auf 6:2, das in dieser Höhe auch verdient war. Unschön für March war dazu noch die gelb/rote Karte für Kerek in der letzten Minute wegen des Foulspiels an Dieckert.

March bleibt auf dem zweiten Platz trotz der Niederlage, muss sich aber in den nächsten Spielen steigern. Die SG bleibt Fünfter, konnte aber die Lücke zur Tabellenspitze etwas schließen.

„Unser taktischer Plan ging voll auf. Wir erwarteten March etwas abwartend und wollten sie durch hohes, aggressives Pressen gleich in Bedrängnis bringen,“ lautete der Kommentar von Trainer Ketterer zum erfolgreichen Auftakt. Seine Elf lieferte eine starke Leistung ab, herausragend Daniel Schüber, der mit seinem unglaublichem Laufpensum und seiner körperbetonten Spielweise den Marchern in der Abwehr große Probleme bereitete. Auch Claudio Vollmer, dribbelstarker Spielgestalter im Mittelfeld, erwischte einen Sahnetag.