Am vergangenen Sonntag traf die SG bei Nebel und niedrigsten Temperaturen auf die bereits vom Pokalspiel bekannten Gegnerinnen aus Freiburg. Man war gewillt trotz einiger fehlender Spielerinnen die Partie wieder zu gewinnen. Mit neuer Taktik und neuem System trat die SG motiviert auf.
Auf dem schlammigen Platz hielt man zunächst gegen die Gegnerinnen stand, wenn auch unsicherer als erwartet. Immer wieder gelang es den Freiburgerinnen über links vor den Strafraum, Abschlüsse konnten jedoch durch Abwehr oder Torhüterin Joelina Zehnle verhindert werden. Vorstöße in Richtung gegnerisches Tor gab es im Wechsel. Der rutschige Platz machte das Spiel nicht einfacher, elegante Schüsse und Dribblings mussten kräftigen und beherzten Weitschüssen weichen. So gelang es nach einer halben Stunde einen Ball in die gegnerische Hälfte zu schlagen, der von Emelie Feißt zum ersehnten 1:0 verwandelt wurde. Mit diesem Erfolg im Rücken konnte man zunächst das Pressing aufs Tor hochhalten, sodass es bei der Führung zur Halbzeit blieb.
In der zweiten Halbzeit musste sich die SG eingestehen, dass die Freiburgerinnen nicht müde wurden und nicht nachließen. Den Damen aus Sexau/Buchholz dagegen gelang es nicht das Tempo hochzuhalten und Bälle sauber zu klären. Für frischen Wind wurden in der 59. Minute Vanessa Maier und Emanula Fix für Charlotte Lewin und Rebecca Gerteisen eingewechselt. Die immer häufigeren Stellungsfehler der SG wurden keine fünf Minuten später mit dem Ausgleich bestraft. Der Frust wuchs und trug nicht zu einer besseren Spielleistung bei. Obwohl man technisch besser war und mit dem Naturrasen den Heimvorteil hatte, gelang es nicht, die Bälle sicher zu klären und so erfolgte in der 64. Minute bereits der nächste Gegentreffer. Wachgerüttelt durch das Tor rissen sich noch einmal alle zusammen und so erzielte Emelie Feißt den erleichternden Ausgleich in der 71. Minute. Zunächst konnte man die Gegnerinnen wieder in Schach halten. Doch als die Kraftreserven in den letzten zehn Minuten sanken, gelang es nur durch beherztes Eingreifen einzelner den Ball im Strafraum gegen zwei oder mehr Gegenspielerinnen zu verteidigen. Und wie es kommen musste: drei Minuten vor Schluss rutschte dann doch ein Ball noch durch, an den keine Abwehrspielerin mehr kommen konnte. Damit ging das Spiel ärgerlicher- aber nicht unverdienterweise 2:3 aus.
Am Sonntag, den 8.12., findet unser nächstes Spiel in Gottenheim statt.
Aufstellung:
Joelina Zehnle, Lisa Meßmer, Nicole Schwehr, Silja Moser, Amélie Fechner, Lara Kaltenbach, Eva Singler, Lara Helmensdorfer, Charlotte Lewin (59. Vanessa Maier), Rebecca Gerteisen (59. Emanuela Fix), Emelie Feißt. Des Weiteren stand Caren Thoma bereit
