Kategorie: Allgemein

  • Erster Landesliga-Punkt für die SG Sexau/Buchholz Frauen

    Erster Landesliga-Punkt für die SG Sexau/Buchholz Frauen

    SG Au-Wittnau – SG Sexau/Buchholz 0:0 (0:0)

    Die Frauen der SG Sexau/Buchholz haben am vierten Spieltag ihren ersten Punkt in der Landesliga eingefahren. Im Auswärtsspiel bei der SG Au-Wittnau erkämpfte sich die Mannschaft ein torloses 0:0 und setzte damit nach drei Niederlagen zum Saisonstart ein erstes kleines Ausrufezeichen.

    Tore blieben auf beiden Seiten über die gesamten 90 Minuten aus, sodass die SG erstmals in dieser Landesliga-Saison auch defensiv die Null hielt. In der Schlussphase brachte Sexau/Buchholz mit Emanuela Fix für Zuzanna Michalska (73.) und Julia Schumann für Alina Burger (90.) noch frische Kräfte.

    Der Punktgewinn ist ein wichtiger Schritt, aus dem Tabellenkeller heraus hilft er vorerst allerdings nicht: Mit einem Punkt und 1:9 Toren bleibt die SG nach vier Partien auf dem zwölften und damit letzten Tabellenplatz.

    Am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr wartet zudem eine echte Herkulesaufgabe, wenn der bislang verlustpunktfreie Tabellenführer SG Sinzheim/Unzhurst in Sexau gastiert.

  • SG Sexau/Buchholz 2 dreht wilden Schlagabtausch und schlägt TV Köndringen 2 mit 5:3

    SG Sexau/Buchholz 2 dreht wilden Schlagabtausch und schlägt TV Köndringen 2 mit 5:3

    Was für ein Spiel der zweiten Mannschaft der SG Sexau/Buchholz: Nach einem frühen 0:2-Rückstand, zwischenzeitlichem 1:3 und einigen durchaus vermeidbaren Fehlern kämpfte sich die SG noch vor der Pause zurück und drehte die Partie im zweiten Durchgang komplett. Am Ende stand ein 5:3-Heimsieg gegen den TV Köndringen 2 und damit der dritte Sieg im vierten Saisonspiel. Da die Begegnung zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses noch nicht in der Tabelle berücksichtigt war, könnte die SG mit nun neun Punkten und einem Torverhältnis von 12:7 bis auf Rang sechs vorrücken.

    Dabei begann die Partie aus Sexauer Sicht alles andere als nach Wunsch. Bereits in der 9. Minute entschied der Schiedsrichter nach einem Foul im Strafraum auf Elfmeter. Eine durchaus strenge Entscheidung, doch Marcel Reiner ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und verwandelte zum 0:1. Die SG suchte sofort nach einer Antwort: Manuel Messmer setzte einen Abschluss in der 12. Minute links neben das Tor, anschließend entwickelte sich beinahe eine kleine Dauerschleife an der linken Eckfahne. Ecke, Einwurf, wieder Einwurf, Sexau hielt den Ball lange in der gegnerischen Hälfte, bekam ihn aber zunächst einfach nicht gefährlich vor das Tor.

    Und dann wurde es auf der anderen Seite wieder bitter. In der 17. Minute konnte Hannes Müller über die linke Seite nahezu unbedrängt nach vorne ziehen und auf 0:2 erhöhen. Köndringen brauchte zu diesem Zeitpunkt nicht viele Möglichkeiten, um der SG weh zu tun.

    Doch Sexau/Buchholz ließ sich davon nicht aus dem Spiel nehmen. In der 23. Minute trat Manuel Messmer zu einem direkten Freistoß an und brachte seine Mannschaft mit dem 1:2 zurück in die Partie. Der Treffer gab der SG spürbar Auftrieb, auch wenn Köndringen weiterhin von Fehlern im Sexauer Spiel profitierte. In der 27. Minute wäre beinahe das 1:3 gefallen, nachdem die Defensive erneut unsortiert war und Niklas Licht erst wieder zurück in sein Tor musste. Der Abschluss ging jedoch rechts vorbei.

    Auf der Gegenseite wurde die SG nun gefährlicher. Einen Freistoß von Jasminko Maric in der 32. Minute parierte der Köndringer Torhüter, drei Minuten später zwang Julian Gehring ihn mit einem Abschluss zur nächsten Rettungstat. Gerade als Sexau immer besser in die Begegnung fand, folgte jedoch der nächste Rückschlag. In der 38. Minute spielte die SG den Ball vor dem eigenen Tor direkt in die Füße des Gegners. Yannik Grafmüller nahm das Geschenk dankend an und stellte auf 1:3. Köndringen bestrafte die Sexauer Abwehrfehler an diesem Nachmittag zunächst gnadenlos.

    Was anschließend passierte, war allerdings die stärkste Phase der SG in der ersten Halbzeit. Statt sich vom erneuten Zwei-Tore-Rückstand beeindrucken zu lassen, schlug Sexau zurück. Paul Hodel fasste sich in der 42. Minute von der rechten Seite ein Herz und jagte den Ball mit einem wuchtigen Schuss zum 2:3 ins Tor. Plötzlich war wieder richtig Leben in der Partie. Nur eine Minute später hatte Julian Gehring bereits die nächste Gelegenheit, bei der der Köndringer Schlussmann den zunächst gefangenen Ball sogar noch einmal fallen ließ.

    Und Sexau blieb dran. In der 44. Minute war erneut Paul Hodel zur Stelle und erzielte tatsächlich noch das 3:3. Innerhalb weniger Minuten hatte die SG einen 1:3-Rückstand ausradiert. Aus einer ersten Hälfte mit einigen ärgerlichen Defensivfehlern wurde damit noch vor dem Pausenpfiff ein völlig offener Schlagabtausch.

    Nach der Pause verzichtete die SG zunächst auf Wechsel und machte dort weiter, wo sie aufgehört hatte. In der 51. Minute war die Partie endgültig gedreht: Manuel Messmer traf zum 4:3 und schnürte damit ebenfalls seinen Doppelpack. Aus 0:2 und 1:3 war plötzlich eine Sexauer Führung geworden.

    Entschieden war allerdings noch lange nichts. Nur zwei Minuten später kam Köndringen wieder gefährlich nach vorne, doch Niklas Licht verhinderte mit seiner Parade den Ausgleich. Die SG suchte gleichzeitig weiter den Weg nach vorne. Jasminko Maric sprintete in der 58. Minute in Richtung Tor, verlor unmittelbar vor dem Abschluss jedoch den Ball. Auch mehrere Standardsituationen brachten Möglichkeiten: Einen Freistoß von Maric in der 62. Minute musste der Köndringer Torhüter entschärfen, anschließend folgten weitere Ecken durch Messmer und Maric.

    Köndringen blieb trotzdem im Spiel und erinnerte die SG in der 72. Minute noch einmal eindrücklich daran, dass ein Treffer Vorsprung keineswegs ein Ruhepolster war. Yannik Grafmüller traf die Latte, Glück für die SG Sexau/Buchholz, die damit weiter mit 4:3 führte.

    Kurz darauf reagierte die SG mit frischen Kräften. Sebastian Meyer und Hazem Shaker kamen für Jasminko Maric und Luca D’Urso. Und diese Einwechslung sollte sich schnell bezahlt machen: In der 75. Minute traf Hazem Shaker zum 5:3. Nur wenige Minuten auf dem Platz, setzte er den Treffer, der der SG endlich etwas Luft verschaffte.

    In der Schlussphase brachte Sexau/Buchholz den Vorsprung über die Zeit. Nicola Tafuno und Ahmad Tarabah kamen ebenfalls noch in die Begegnung, während Köndringen seinerseits mehrfach wechselte. Ein weiteres Tor fiel nicht mehr und damit durfte die Zweite einen bemerkenswerten Heimsieg feiern.

    Es war sicherlich kein fehlerfreier Auftritt der SG. Gerade in der ersten Halbzeit machte man Köndringen das Toreschießen durch eigene Unachtsamkeiten teilweise deutlich zu einfach. Umso stärker war allerdings die Reaktion: Nach 0:2 und 1:3 noch mit 5:3 zu gewinnen, spricht für Moral und Offensivgeist. Paul Hodel und Manuel Messmer trafen jeweils doppelt, Joker Hazem Shaker machte den Deckel drauf. So steht die Zweite nach vier absolvierten Spielen bei drei Siegen und neun Punkten – und dürfte nach Eintragung des Ergebnisses dank der verbesserten Tordifferenz einen ordentlichen Sprung in der Tabelle machen.

  • SG Sexau/Buchholz bringt 2:1 gegen TV Köndringen über die Zeit

    SG Sexau/Buchholz bringt 2:1 gegen TV Köndringen über die Zeit

    Die SG Sexau/Buchholz bleibt in der Bezirksliga weiter auf Kurs. In einer temporeichen, mit zunehmender Spielzeit immer umkämpfteren Partie setzte sich die Mannschaft von Trainer Jörg Klausmann mit 2:1 gegen den TV Köndringen durch. Jakob Föhrenbach brachte die SG in Führung, nach dem schnellen Ausgleich der Gäste sorgte Benedikt Kopp unmittelbar nach der Pause für das entscheidende 2:1. Danach verpasste Sexau/Buchholz mehrfach die Vorentscheidung und musste deshalb bis tief in eine außergewöhnlich lange Nachspielzeit zittern.

    Von Beginn an entwickelte sich auf dem Buchholzer Sportplatz ein Spiel mit ordentlich Tempo in beide Richtungen. Die SG schaffte es früh, sich immer wieder in der Köndringer Hälfte festzusetzen und Druck rund um den Strafraum aufzubauen. Die erste wirklich klare Gelegenheit gehörte in der 11. Minute Simon Kälble, der zum Abschluss kam, den Ball jedoch knapp über das Tor setzte.

    Auch Köndringen versteckte sich keineswegs und arbeitete sich immer wieder nach vorne, ohne zunächst ähnlich zwingend zu werden. Dann schlug die SG zu: In der 18. Minute traf Jakob Föhrenbach zum 1:0. Die gute Anfangsphase hatte damit ihre verdiente Belohnung gefunden.

    Lange hielt die Freude allerdings nicht. Nur vier Minuten später war die Partie wieder völlig offen. Moritz Fehrenbach erzielte in der 22. Minute das 1:1 für den TV Köndringen. Der Gast zeigte damit, dass kleine Unachtsamkeiten in der Bezirksliga schnell bestraft werden.

    In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Lorenzo Romano probierte es in der 27. Minute aus der Distanz. Drei Minuten später wurde es wieder auf der anderen Seite turbulent: Sexau/Buchholz versuchte gleich mehrfach, den Ball irgendwie durch die dicht gestaffelte Köndringer Defensive zu drücken. Doch die Gäste warfen sich dazwischen und wirkten in dieser Szene beinahe wie eine Wand. Am Ende entschied Schiedsrichter Yannick Leinfels auf Offensivfoul. Abstoß statt erneuter SG-Führung.

    Köndringen blieb ebenfalls gefährlich. In der 33. Minute kam Romano über die rechte Seite und brachte den Ball ins Zentrum, fand dort allerdings keinen Abnehmer. Die Kugel ging am Tor vorbei.

    Kurz darauf änderten sich auch die äußeren Bedingungen. Ab der 34. Minute setzte Regen ein, woraufhin sich Teile des Publikums schleunigst unter die Schirme beziehungsweise in Richtung Clubheim in Sicherheit brachten. Auf dem Platz ließ das Tempo dagegen nicht nach. Gerade um die 40. Minute herum erhöhte Köndringen den Druck und beschäftigte SG-Schlussmann Björn Siebert zunehmend.

    Die letzte nennenswerte Möglichkeit der ersten Hälfte gehörte aber wieder den Gastgebern. Tim Trenkle brachte in der 43. Minute einen Freistoß gefährlich in den Strafraum, wo Florian Ries zum Kopfball kam. Der Versuch ging vorbei. Mit einem leistungsgerechten 1:1 wurden die Seiten gewechselt.

    Personell unverändert kam die SG aus der Kabine – und diesmal brauchte sie nicht lange. Gerade einmal vier Minuten waren gespielt, als es im Köndringer Strafraum unübersichtlich wurde. Simon Kälble und Florian Ries waren an der Entstehung beteiligt, der Ball wollte zunächst nicht so recht aus der Gefahrenzone verschwinden. Dann setzte sich Benedikt Kopp durch und brachte die Kugel in der 49. Minute zum 2:1 im Tor unter.

    Die SG hatte die Führung zurück – und war anschließend ganz dicht am dritten Treffer. In der 56. Minute zog Florian Ries ab. Der Ball krachte an die Latte, sprang nach unten – und eben nicht vollständig über die Linie. Ein klassischer Wembley-Moment, noch dazu praktisch an jener Stelle, an der eine Woche zuvor die Frauen der SG gegen Elztal eine ganz ähnliche Szene erlebt hatten. Kein Tor, weiter 2:1.

    Nach einer Stunde reagierte Jörg Klausmann erstmals personell und brachte Claudio Vollmer für Simon Kälble. Und Vollmer hätte kaum spektakulärer in die Partie starten können. In der 62. Minute bot sich ihm direkt die große Gelegenheit zum 3:1. Der Jubel setzte bereits ein, selbst die Torhymne lief schon aus den Lautsprechern. Nur hatte der Ball die Rechnung ohne die letzten Zentimeter gemacht. Er ging hauchdünn vorbei. Also: Musik wieder aus, weiter Fußball.

    Die Partie blieb damit gefährlich eng. Dustin Njenga kam anschließend für Daniel Gutjahr. Wenig später musste auch Florian Ries angeschlagen vom Platz. Nach einer Zerrung war für ihn Schluss, Emanuele Saitta übernahm.

    Sexau/Buchholz hatte weiterhin Möglichkeiten, das Spiel endgültig zu entscheiden. In der 76. Minute brachte Tim Trenkle einen Freistoß gefährlich aufs Tor und zwang den Köndringer Schlussmann zum Eingreifen. Eine Minute später bediente Nevio Weber Claudio Vollmer und wieder fehlte nicht viel. Es waren inzwischen einige dieser Szenen zusammengekommen, bei denen ein 3:1 durchaus in der Luft lag, aber einfach nicht fallen wollte.

    Auch die folgende Ecke von Trenkle brachte nichts ein. Zudem musste die SG erneut verletzungsbedingt reagieren: Der erst zuvor eingewechselte Dustin Njenga konnte nach einer Zerrung ebenfalls nicht weitermachen und wurde durch Dario Dzeko ersetzt.

    So begann die Schlussphase mit der denkbar unangenehmsten Ausgangslage: Sexau/Buchholz war eigentlich näher am dritten eigenen Treffer gewesen, führte aber weiterhin nur mit einem Tor.

    Ab der 82. Minute drückte die SG noch einmal. Es folgte eine ganze Serie an Eckbällen. Zunächst probierten es Benedikt Kopp und Tim Trenkle zweimal mit einer kurz ausgeführten Variante, doch Köndringen blockte beide Versuche. In der 84. Minute brachte Trenkle die nächste Ecke direkt herein, fand allerdings zunächst nur gegnerische Beine. Danach kam Jakob Föhrenbach noch einmal in eine Offensivaktion, doch auch sein Versuch wurde abgefangen.

    Es waren hektische Minuten. Sexau/Buchholz wollte die Entscheidung, Köndringen brauchte nur diesen einen gelungenen Angriff, um der SG zwei Punkte noch aus der Hand zu reißen.

    Auch eine weitere Ecke von Benedikt Kopp in der 87. Minute verpuffte. Der Ball flog im hohen Bogen ins Aus. Und weil das 3:1 partout nicht fallen wollte, wurde die Nachspielzeit schließlich zur Nervenprobe.

    In der 91. Minute bekam Köndringen einen gefährlichen Freistoß zugesprochen. Sebastian Blum brachte den Ball auf Tizian Schulz, doch die Situation wurde wegen Abseits abgepfiffen. Auf SG-Seite dürfte trotzdem längst jeder Blick regelmäßig in Richtung Uhr gegangen sein.

    Aber die Partie wollte einfach nicht enden. In der 95. Minute folgte die wohl gefährlichste Szene der Schlussphase. Wieder kam Köndringen nach einem Freistoß an den Ball – und diesmal musste Björn Siebert tatsächlich retten. Mit einer Hand verhinderte der SG-Keeper den späten Ausgleich und bewahrte seiner Mannschaft damit die Führung.

    Köndringen wechselte noch einmal, die SG ebenfalls. Luca D’Urso kam für Nevio Weber. Selbst in der 97. Minute wurde noch gespielt. Sexau/Buchholz bekam noch einmal eine Ecke zugesprochen, machte daraus allerdings herzlich wenig. In diesem Fall konnte es der SG egal sein.

    Denn kurz darauf war tatsächlich Schluss. 2:1. Drei Punkte. Durchatmen.

    Es war ein Erfolg, den sich die SG durch ihre zahlreichen Offensivaktionen durchaus verdient hatte, den sie sich am Ende aber unnötig schwer machte. Mehrfach bot sich nach dem 2:1 die Möglichkeit zur Entscheidung, stattdessen musste bis in die tiefste Nachspielzeit um den Sieg gezittert werden. Björn Sieberts Parade in der 95. Minute wurde damit mindestens genauso wertvoll wie die beiden Treffer der Heimmannschaft.

    Nach fünf Spieltagen steht der Aufsteiger nun bei acht Punkten aus zwei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage und belegt mit 7:4 Toren den sechsten Tabellenplatz. Für einen Bezirksliga-Neuling darf sich diese Zwischenbilanz durchaus sehen lassen.

    Weiter geht es am kommenden Sonntag erneut in Buchholz. Dann empfängt die SG Sexau/Buchholz um 15 Uhr den VfR Merzhausen. Bereits drei Tage später wartet ein weiteres Highlight: Am Mittwochabend (14. Oktober, 19:30 Uhr) steht in Buchholz gegen die SF Winden das Viertelfinale im Bezirkspokal an.

  • Erstes Landesliga-Tor, aber noch keine Punkte – SG Sexau/Buchholz Frauen unterliegen gegen SG Elztal

    Erstes Landesliga-Tor, aber noch keine Punkte – SG Sexau/Buchholz Frauen unterliegen gegen SG Elztal

    Auch im dritten Landesliga-Spiel hat es für die Frauen der SG Sexau/Buchholz noch nicht zu den ersten Punkten gereicht. Gegen die SG Elztal unterlag der Aufsteiger auf dem Buchholzer Sportplatz mit 1:4. Dabei war das Ergebnis vor allem zur Pause deutlicher, als es sich die SG nach ihren eigenen Offensivaktionen hätte wünschen müssen. Immerhin gab es nach dem Seitenwechsel einen kleinen historischen Moment: Lara Kaltenbach erzielte per Strafstoß das erste Landesliga-Tor der SG in dieser Saison.

    Der Nachmittag begann zunächst einmal ungewöhnlich. Emelie Feißt hatte gerade den Anstoß ausgeführt, da war nach nicht einmal zwei Minuten schon wieder Schluss. Die Trikotfarben beider Mannschaften waren offenbar nicht deutlich genug voneinander zu unterscheiden, weshalb die Sexau/Buchholzerinnen noch einmal die Spielkleidung wechseln mussten. Nach einer knapp zweiminütigen Unterbrechung konnte die Partie schließlich fortgesetzt werden.

    Und die SG fand durchaus ordentlich hinein. Bereits in der 5. Minute wurde es erstmals richtig spannend: Jana Chiara Scholtz brachte den Ball gefährlich aufs Tor – oder vielleicht sogar hinein. Es war eine dieser klassischen Wembley-Szenen, bei denen sich für einen Moment alles um die Frage dreht, ob der Ball die Linie vollständig überschritten hatte. Der Treffer wurde nicht gegeben, also blieb es beim 0:0.

    Auf der anderen Seite musste Joelina Zehnle in der 9. Minute erstmals aufpassen. Zunächst bekam sie keinen sauberen Zugriff, konnte aber noch rechtzeitig hinter sich greifen und die Situation entschärfen. Wenig später wurde Sexau/Buchholz wieder offensiv. Emelie Feißt zwang die Elztäler Torhüterin in der 13. Minute zu einer Parade, der Ball wurde zur Ecke abgewehrt. Scholtz brachte diese herein, fand zunächst aber keine Mitspielerin. Eine weitere Ecke landete anschließend bei Feißt, deren Kopfball jedoch ins Aus ging.

    Die SG war also durchaus im Spiel – und geriet trotzdem kurz darauf in Rückstand. In der offiziellen Spielstatistik wird das 0:1 Lisa Dold in der 12. Minute zugeschrieben. Danach versuchten die Gastgeberinnen weiter, selbst Akzente zu setzen. Ein Freistoß von Mailin Oberlin fand in der 19. Minute keine Abnehmerin und ging links am Tor vorbei. Drei Minuten später schlug Scholtz die nächste Ecke hinein, diesmal war die Elztäler Torhüterin mit der Faust zur Stelle.

    Mit zunehmender Spielzeit wurde Elztal allerdings gefährlicher. In der 25. Minute musste Zehnle gleich zweimal eingreifen und verhinderte zunächst einen höheren Rückstand. Kurz darauf war aber auch die SG-Torhüterin machtlos: Lena Allgeier erhöhte in der 25. Minute auf 0:2.

    Sexau/Buchholz gab sich keineswegs auf. In der 28. Minute kombinierten Feißt und Lara Kaltenbach, der Ball wechselte mehrfach die Besitzerin, ehe Kaltenbach zum Abschluss kam und knapp links vorbeischoss. Nur zwei Minuten später tauchte die Angreiferin erneut vor dem gegnerischen Tor auf, fand diesmal jedoch keinen sauberen Abschluss.

    Und so kam es, wie es an diesem Nachmittag gleich mehrfach kommen sollte: Während die SG ihre Möglichkeiten nicht in Tore ummünzen konnte, zeigte sich Elztal konsequenter. Pia Trenkle traf in der 33. Minute zum 0:3. Damit war die Aufgabe für den Aufsteiger schon vor der Pause gewaltig geworden. Scholtz versuchte es in der 44. Minute noch einmal, ihr Schuss wurde jedoch abgefälscht und ging ins Aus.

    Mit einem 0:3 ging es in die Halbzeitpause. Drei Gegentore waren eine schwere Hypothek, zumal Sexau/Buchholz selbst durchaus Möglichkeiten gehabt hatte. Zur zweiten Hälfte reagierte das Trainerteam Tobias Heilmann und Marc Thun und brachte Vanessa Maier für Lisa Meßmer.

    Elztal blieb zunächst gefährlich und zwang Zehnle auch nach Wiederbeginn mehrfach zum Eingreifen. Doch diesmal belohnte sich auch die SG für ihren Aufwand. In der 55. Minute gab es Strafstoß für Sexau/Buchholz. Lara Kaltenbach übernahm die Verantwortung – und verwandelte zum 1:3.

    Es war mehr als nur der Anschlusstreffer. Nach den ersten beiden Landesliga-Partien ohne eigenen Treffer war es das erste Saisontor der SG Sexau/Buchholz in der Landesliga. Und zumindest für einige Minuten durfte wieder ein wenig Hoffnung aufkommen. Bei noch mehr als einer halben Stunde Spielzeit war die Begegnung plötzlich nicht mehr ganz so eindeutig.

    Doch Elztal hatte die passende Antwort parat. Bereits in der 62. Minute stellte Marie Schätzle-König mit dem 1:4 den alten Drei-Tore-Abstand wieder her. Der kurze Hoffnungsschimmer der Gastgeberinnen war damit schnell wieder gedämpft.

    Nach einer Trinkpause wurde auf beiden Seiten mehrfach gewechselt. Bei Sexau/Buchholz kam Zuzanna Michalska für Jana Chiara Scholtz, später ersetzte Emanuela Fix die Torschützin Lara Kaltenbach. Elztal nutzte ebenfalls seine Wechselmöglichkeiten und brachte frische Kräfte für die Schlussphase.

    Die Gäste blieben auch danach die gefährlichere Mannschaft. Joelina Zehnle musste noch einige Male eingreifen und verhinderte mit ihren Paraden weitere Gegentreffer. Für die SG selbst ergaben sich in der Schlussphase dagegen keine wirklich zwingenden Möglichkeiten mehr. So blieb es beim 1:4.

    Damit wartet der Aufsteiger auch nach dem dritten Spiel noch auf den ersten Landesliga-Punkt. Mit einem Tor bei neun Gegentreffern steht die SG Sexau/Buchholz aktuell auf Rang elf. Der Blick auf die ersten Wochen zeigt, dass die neue Spielklasse wenig verzeiht – gleichzeitig war gegen Elztal gerade in der ersten Hälfte zu sehen, dass sich die SG durchaus eigene Möglichkeiten erarbeiten kann. Jetzt gilt es, daraus noch häufiger Zählbares zu machen.

    Die nächste Gelegenheit dazu gibt es bereits am kommenden Sonntag: Um 15:30 Uhr tritt die SG Sexau/Buchholz bei der SG Au-Wittnau an.

  • Spätes Gegentor in Oberried – SG Sexau/Buchholz muss sich mit 1:2 geschlagen geben

    Spätes Gegentor in Oberried – SG Sexau/Buchholz muss sich mit 1:2 geschlagen geben

    Bitterer Freitagabend für die SG Sexau/Buchholz: Beim SF Oberried musste sich die erste Mannschaft nach dem Sieg im Bezirkspokal am vierten Spieltag der Bezirksliga mit 1:2 geschlagen geben. Dabei geriet die SG denkbar früh in Rückstand, fand aber ebenso schnell die passende Antwort. Lange deutete anschließend vieles auf eine Punkteteilung hin – bis Oberried in der 88. Minute doch noch zuschlug und Sexau/Buchholz ohne Zählbares nach Hause schickte.

    Die Partie war gerade einmal zwei Minuten alt, da lief die SG bereits einem Rückstand hinterher. Michael Müller brachte die Gastgeber mit dem ersten Treffer des Abends früh mit 1:0 in Führung. Ein denkbar ungünstiger Start für Sexau/Buchholz, das sich davon allerdings überhaupt nicht beeindrucken ließ. Statt nach dem frühen Gegentor erst einmal ins Wanken zu geraten, schlug die Mannschaft schnell zurück.

    Nur acht Minuten später war alles wieder offen. Lucca Schiavelli erzielte in der 10. Minute den Ausgleich zum 1:1. Damit hatte die SG die frühe Oberrieder Führung praktisch umgehend korrigiert und die Begegnung wieder auf Anfang gestellt. Weitere Treffer fielen im ersten Durchgang nicht mehr. Kurz vor der Pause wurde die Partie etwas ruppiger, in der 41. Minute zeigte Schiedsrichter Nick Deckwerth erstmals Gelb. Mit dem 1:1 ging es schließlich in die Kabinen.

    Nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung lange völlig offen. Oberried reagierte in der 58. Minute gleich doppelt und brachte David Schneider und Fabian Nös­ges für Kevin Maier und Louis Hug. Auf Seiten der SG kam zwei Minuten später Timo Gutjahr für Simon Kälble in die Partie. In dieser Phase nahm auch die Zahl der Verwarnungen zu: In der 60. Minute sah ein Oberrieder Gelb, in der 64. Minute wurden gleich zwei weitere Gelbe Karten gezeigt.

    SG-Trainer Jörg Klausmann versuchte mit weiteren Wechseln noch einmal neue Impulse zu setzen. In der 70. Minute ersetzte Manuel Messmer Emanuele Saitta, ehe in der Schlussphase Jannik Schulz für Florian Ries kam. Beide Mannschaften hielten die Partie bis tief in die zweite Hälfte hinein offen – und für die SG schien zumindest der nächste Punkt in der neuen Spielklasse greifbar.

    Doch ausgerechnet kurz vor Schluss die entscheidende Szene. In der 88. Minute traf Malik Schweizer zum 2:1 für den SF Oberried. Der Zeitpunkt hätte für Sexau/Buchholz kaum bitterer sein können. In den verbleibenden Minuten versuchte die SG noch einmal zu reagieren und wechselte in der Nachspielzeit mit Dario Dzeko für Jakob Föhrenbach sowie Joan Moser für Nevio Weber doppelt. Zum erneuten Ausgleich reichte es jedoch nicht mehr.

    Damit musste die SG nach zuvor zwei Unentschieden und einem Sieg ihre erste Saisonniederlage in der Bezirksliga hinnehmen. Nach vier Spielen steht der Aufsteiger bei fünf Punkten und einem Torverhältnis von 5:3 auf Tabellenplatz neun. Besonders ärgerlich: Bis wenige Minuten vor dem Ende war in Oberried zumindest ein Punkt zum Greifen nah. Nun gilt es, die späte Niederlage abzuhaken. Am kommenden Sonntag wartet um 15 Uhr bereits die nächste Aufgabe, wenn der TV Köndringen bei der SG Sexau/Buchholz im Erdbeerstadion in Buchholz zu Gast ist.