Autor: Peer Millauer

  • Die SG Sexau/Buchholz ist eine Runde weiter im Bezirkspokal

    von Peer Millauer

    Unser Team siegt mit 3:0 – alle Treffer in der Nachspielzeit

    3:0 n.V.  – die Höhe des Sieges gibt nicht die wahren Spielverhältnisse wider. Lange Zeit waren die Gäste aus Hecklingen ebenbürtig, zumindest was den Willen und die Kampfkraft angehen. Was ihnen spielerisch vielleicht fehlte, glichen sie durch ständige Laufbereitschaft und Einsatzwillen aus. So wurde es auch ein hartes Stück Arbeit für die Hausherren, das Achtelfinale im Bezirkspokal zu erreichen. 

    Es war – mal wieder – ein Spiel der verpassten Gelegenheiten und der vergebenen Chancen.  Allerdings muss man anmerken, dass in beiden Toren jeweils zwei Meister ihres Faches standen. Auf der Gastgeberseite Niklas Licht und bei den Gästen Daniel Zipperle. Was diese Beiden an geglückten Saves an diesem Abend zustande brachten, sprengt jede Statistik. Wenn man dachte, dass ist jetzt eine Hundertprozentige und man wähnte den Ball schon im Netz, war da noch eine Hand oder ein Fuß des Keepers im Wege und lenkte den Ball um den Pfosten oder über die Latte. Großes Kompliment an die Torhüter an diesem Abend.

    Dehalb war es nicht verwunderlich, dass es nach 90 Minuten noch 0:0 stand, und es ging in die Verlängerung.

    92. Minute. Wieder ein gelungener Angriff der Heimelf, diesmal über links, wo P. Dickert wieder einmal seinen Gegenspieler stehen ließ, nach innen flankte und Flo Ries aus nächster Nähe frei aufs Tor köpfen konnte. Wieder hatte Zipperle die Hand dazwischen und konnte den Ball zwar berühren, aber letzlich nicht mehr abwehren. Die Kugel trudelte ins Netz und es stand 1:0

    Die Hecklinger ließen sich nicht hängen und hielten weiter dagegen. Doch mit jeder Minute mehr, zahlte sich die spielerische Überlegenheit der Hausherren aus.  Wieder ein druckvoller Angriff, Ries zieht ab, Zipperle kann nur noch abklatschen, Dickert erwischt den Ball noch im Fallen und  schießt ein: Es stand 2:0 in der 115. Minute und die Malterdinger mussten feststellen, dass an diesem Abend hier nichts mehr zu holen war. 

    Jannik Schulz, der in der zweiten Hälfte ins Spiel gekommen war und ein gutes und engagiertes Spiel gezeigt hatte, machte in der 118. Minute noch den Deckel drauf, indem er ein schönes Solo über rechts kommend ins rechte Eck abschloss und dabei Zipperle keine Chance ließ.

    Als Résumée bleibt festzustellen: Die SG Hecklingen/Malterdingen ist ein kämferisch starkes Team mit einer stabilen Abwehr, die es jedem Gegner schwer machen wird, diese zu knacken. Eindeutig auf einem guten Weg, sich in der Kreisliga A I zu behaupten.

    Die SG Sexau/Buchholz bestätigte ihre gute Form und spielerische Klasse. Trotz verletzungsbedingtem Ausfall von drei Stammspielern schafft es die SG diesen zu kompensieren. Dies auch dank der vergrößerten Kaderbreite in dieser Saison. Auch die Neuzugänge ( auch wenn noch nicht alle spielberechtigt sind !)  sind gut in die Elf integriert und erweitern das Spektrum der Möglichkeiten, auf die Trainer Klausmann zurückgreifen kann. 

    Am Samstag tritt die SG  bei den SF Winden an. Für Klausmann eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte und man kann davon ausgehen, dass dies die Windemer noch eine Spur mehr motivieren wird. Mit diesem dritten Spiel der Hinrunde und dessen Ergebnis wird schon eine Tendenz sichtbar werden, wo sich beide Mannschaften in der Runde diesmal einzuordnen haben.

  • Und der Derbysieger heißt – mal wieder – SG Sexau/Buchholz

    3:1 Sieg gegen die SG Wasser/Kollmarsreute – Ries mit Doppelpack

    Vor stattlicher Kulisse, es waren zirka 150 Zuschauer ins Erdbeerstadion nach Buchholz gekommen, entwickelte sich eine spannende und kampfbetonte Partie. Die Hausherren kamen gut ins Spiel und verzeichneten nach 10 Minuten schon drei durchaus verwertbare Chancen, die jedoch nicht zum Erfolg führten. Es dauerte bis in die 24 Minute, bis Ries nach einem Eckball frei zum Kopfball kam und das 1:0 erzielte. Kollmarsreute hielt kämpferisch und auch spielerisch dagegen und konnte ebenfalls einige Chancen herausspielen, die jedoch nicht verwertet werden konnten. Es blieb bei einer mageren 1:0 Führung der Hausherren bis zur Pause.

    Auch nach der Halbzeit das gleiche Bild: Beide Mannschaften schenkten sich nichts, es ging zuweilen kräftig zur Sache, die hochkochenden Emotionen wurden jedoch von dem souverän leitenden Schiedsrichter Lukas Mayer immer mit den entsprechenden Maßnahmen im Zaum gehalten. In der 59. Minute gab es einen Strafstoß für die Heimelf, als M. Messmer im Strafraum von den Füßen geholt wurde. Timo Gutjahr verwandelte sicher ins rechte untere Eck zum 2:0. Es schien wieder alles für Gastgeber zu laufen, doch Felix Winnewisser konnte die Gäste wieder in der 67. auf 2:1 heranbringen.  Es war ein wildes Hin und Her und die SG Wa/Ko entwickelte zum Ende des Spiels ein leichtes Übergewicht, konnte jedoch aus ihren zahlreichen Chancen kein Kapital schlagen.

    Den Deckel drauf machte schließlich Flo Ries in der 89. Minute, indem er einen stark herausgespielten Steckpass von P. Dickert zum 3:1 verwertete. Sein zweiter Treffer an diesem Tag. Seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor machte an diesem Tag den Unterschied, er verwertete seine Chance, Kollmarsreute ließ sie liegen.

    Dies klang auch im Kommentar des Gästetrainers Gleichauf an, der nach dem Spiel zwar ein deutliches Chancenplus seiner Elf in der zweiten Hälfte feststellte, jedoch deren Verwertung bemängelte. “Da hatten die Gegner eine deutlich bessere Quote und in Flo Ries auch einen coolen Vollstrecker.” Er vergaß auch nicht, die souveräne Spielführung des Schiedrichters positiv herauszustellen. “Eine tolle Leistung eines so jungen Schiris. Alles richtig gemacht. Wir wären froh, wenn wir jeden Sonntag so einen Schiri hätten.”

    Die Serie bleibt bestehen: Die Krabben können gegen die Sexauer nicht gewinnen. Ein Trost bleibt den Gästen: Keine Serie hatte je Bestand. Irgendwann wird es soweit sein. 

    Der zweite Sieg der SG Sexau/Buchholz in der noch jungen Saison. Zwei wichtige Dreier in schwierigen Spielen konnten bisher eingefahren werden. Trotz Verletzungspech scheint die Elf über genügend Reserven und Standhaftigkeit zu verfügen, um ihre Auftritte erfolgreich zu gestalten. Am nächsten Samstag, Spielbeginn ist um 17:30 Uhr,  geht es ins Elztal zu den Sportfreunden Winden, das bisher für die Klausmann Elf nie ein schlechtes Pflaster war. Winden möchte ,nach Niederlage, wieder den Anschluss an die oberen Tabellenplätze halten und wird sich entsprechend ins Zeug legen. 

  • Zum Auftakt ein 2:3 Auswärtserfolg für die SG Se/Bu in Wagenstadt

    von Peer Millauer

    Tim Trenkle in Aktion, Foto: Peer Millauer

    Ries bringt die Gäste in Führung – Anschlusstreffer kommt zu spät

    Man merkte es beiden Teams an , wie froh sie waren, dass endlich wieder der Ball rollte. Mit viel Schwung und Elan begannen beide dieses fast schon legendäre Duell um die Punkte, waren beide doch in der letzten Runde auf Augenhöhe miteinander.

    Die Hausherren zeigten viel Einsatz zu Beginn, der meist jedoch verpuffte und an der souverän agierenden Gästeabwehr abprallte. Diese hingegen nutzten ihre Chancen konsequent: Ein schneller Konter über den stark agierenden Jannis Faiß am rechten Flügel mit anschließender Flanke, die in der Mitte mit einem sehr sehenwerten Seitfallzieher von Flo Ries volley  zum 0:1 in die Maschen gehämmert wurde. Das war die frühe Führung in der 5. Minute.  Die SG NoWa zeigte sich nicht beeindruckt und versuchte mit langen  Bällen vor das Gästetor zu kommen. Meist jedoch blieb es beim Versuch. Die Gäste legten nach, diesmal über links  und den schnellen Philipp Dickert, der einen Steckpass in die Tiefe erlaufen konnte und den Ball unhaltbar ins rechte obere Eck zum 0:2 zirkelte. Das war ein deutlicher Wirkungstreffer für die Hausherren, die mit diesem Rückstand auch in die Pause gehen mussten.

    Kurz vor der Pause verletzte sich T.  Trenkle und musste ausgewechselt werden. Für ihn kam Paul Hodel ins Team. Klausmann musste umstellen und zog Dickert in die Verteidigung zurück . Seinen Platz im Sturm übernahm Hodel.

    Die SG No/Wa hatte sich viel vorgenommen für die zweiten Hälfte und wollte das Spiel unbedingt noch drehen. Das Spiel nahm an Härte zu. Mit einem zweifelhaften Elfmeter, den man pfeifen “kann”, schaffte sie das Anschlusstor zum 1:2, souverän verwandelt von Nico Scheerer.  Die Gäste blieben jedoch cool und konnten in der 73. Minute durch J. Faiß auf 1:3 erhöhen. Er war auf der rechten Seite schön frei gespielt worden und vollendete ins lange Eck. Nun merkte man, dass bei den Hausherren etwas die Luft raus war. Dennoch gaben sie sich nicht auf und konnten in der 78. Minute durch Neuzugang Kevin Spitz nochmal auf 2:3 verkürzen. Spitz sehenswerter Distanzschuss konnte zwar von Keeper Licht noch abgelenkt werden, trudelte dann aber dennoch ins Netz. Die letzten Minuten überstanden die Gäste mit großem Einsatz und entführten die ersten drei Punkte dieser Runde aus dem Bleichtal.

    Trainer Klausmann von der SG Se/Bu zeigte sich erleichtert über den Sieg, der, wie er sagte, teuer erkauft wäre mit der Verletzung des Abwehrstrategen Trenkle. Er wies darauf hin, dass man noch besser in der Chancenverwertung werden müsse. In der zweiten Hälfte ließ die SG tatsächlich noch zwei Hunderprozentige vor dem gegnerischen Kasten liegen. 

    Am nächsten Wochenende kommte es zum Nachbarschaftsduell mit der SG Wasser/Kollmarsreute in Buchholz. Die SG Wa/Ko konnte in den letzten Jahren nie gewinnen gegen den Nachbar, jedoch ist das kein Garant für den Sieg der SG Se/Bu. Jede Serie hat einmal ein Ende, und so heißt es für Klausmanns Team wieder mit vollem Einsatz und Konzentration an den Start zu gehen, um die Punkte am Bergmattenhof zu behalten.

  • Die SG Sexau/Buchholz eine Runde weiter im Pokal

    von Peer Millauer

    Klarer 6:2 Erfolg gegen Bezirksligist Köndringen –  toller Angriffsfussball in der zweiten Häfte

    Die SG : Zwei Halbzeiten – zwei Gesichter. Bisher war es immer Hälfte Zwei, die Stirnrunzeln weckte , an diesem Samstag verzauberte sie in der zweiten Halbzeit ihre Anhänger mit temporeichem Angriffsfussball und schenkte ihrem höherklassigen Gegner 5 Tore ein. 

    “Die SG hat uns klar den Schneid abgekauft, wir konnten zu keinem Zeitpunkt an die gute Leistung der ersten Halbzeit anknüpfen,” kommentierte ein sichtlich ernüchterter Gästetrainer Kranzer das Spiel nach dem Schlusspfiff. 

    Köndringen war in Hälfte eins das bessere Team und ging schnell durch E. Romano mit 1:0 in Führung. Zwar konnte Ries kurz danach zum 1:1 ausgleichen, jedoch war es M. Eble, der die Gäste wieder mit 2:1 in Führung brachte. In dieser Phase des Spiels wirkte die Abwehr der Heimmannschaft nicht sattelfest.   Köndringen stand hoch und eroberte so Bälle, die unmittelbar zu Gegenangriffen führten. Die blauen Stürmer waren oft einen Tick schneller am Ball und nutzten ihre Vorteile konsequent. Zur Halbzeit stand es “nur” 1:2 , womit die SG gut bedient war.

    Was immer es war, die Pausenansprache, der Energiedrink, jedenfalls ging nach dem Wiederanpfiff ein spürbarer Ruck durch die heimische Elf, die ihrerseits nun den Gegner regelrecht durch gekonnte Spielzüge an die Wand spielte. Köndringen brachte in Hälfte Zwei kaum mehr einen Fuß auf den Boden. Wie Derwische fielen die SG Stürmer über die Abwehr her und bombte die Blauen aus dem Stadion. Zwei weitere Klassetore von F. Ries drehten zuerst das Spiel, bevor ein sehenswerter Freistoß aus 25 Metern von D. Gutjahr auf 4:2 stellte. Ein Tiefenpass auf Ries , der anschließend auf J. Faiß querlegte, führte zum 5:2, bevor L. Schiavelli gegen zu diesem Zeitpunkt schon hoffnungslos zurückliegende Köndringer noch den 6:2 Endstand erzielte. 

    Strahlende Gesichter bei der SG und ein zufriedener Trainer Klausmann. Eine der positiven Fazite der Testphase , in der die SG ungeschlagen blieb, dürfte sein, dass das Team nun auch 1:1 Auswechslungen vornehmen kann, d.h., dass durch Auswechslungen das Gesamtgefüge in technischer und taktischer Hinsicht nicht geschwächt wird. Klausmann hat es geschafft, dass nicht nur 11 plus sechs, sondern siebzehn Spieler das Team bilden – ein wesentlicher Aspekt der Teambildung scheint erreicht zu sein.  Die SG dürfte sich durch diesen Sieg Selbstvertrauen geschaffen haben hinsichtlich der kommenden Aufgabe am nächsten Wochenende, wo zum Hinrundenstart gleich das schwere Auswärtsspiel bei der SG Nordweil/Wagenstadt ansteht. Eine weitere , schwere Aufgabe, die nach den gezeigten Leistungen aber zuversichtlich angegangen werden kann.

  • Interview mit Karsten Wiegand, Trainer der Zweiten Mannschaft SG Sexau/Buchholz

    li: Peer Millauer, re: Karsten Wiegand

    Karsten Wiegand ist seit Beginn der Vorbereitung der neue und gleichzeitig auch alte Trainer der zweiten Mannschaft der SG Sexau/Buchholz. Er hatte das Traineramt vor der Saison 24/25 interimsweise übernommen, als es Probleme mit der Besetzung des Trainerpostens gab. Nun ist er hauptamtlich erneut in dieser Verantwortung tätig. Die Fragen stellte Peer Millauer, Pressereferent des FC Sexau.

    Peer:  Was hat dich bewogen, noch mal dieses Traineramt zu übernehmen?

    Karsten:  Im Endeffekt war es, weil  Tim (2. VS FCS ) und einige andere wieder auf mich zugekommen sind, nachdem ich das ja  schon vorher ein halbes Jahr gemacht habe. Aber da stand ja schon fest, dass dann der neue Trainer zur Saison kommt.  Das war auch alles von Anfang an abgesprochen. Ja, und letztes Jahr ist ja dann nicht alles rund gelaufen. Da haben so viele Spieler aufgehört. Und dann war es mal ein Thema, dass einige aus der Mannschaft gesagt haben, wenn er aufhört, ob man mich zurückholen könnte. Das war eigentlich dann der ausschlaggebende Grund, um für diese Leute  das Ganze auch aufrecht zu halten. 

    Peer: Wie siehst du das genau, dass die dritte Mannschaft abgemeldet worden ist und jetzt nur die Zweite spielt? 

    Karsten: Die Reservestaffel ist in meinen Augen die richtige Lösung. Weil in der normalen  Kreisliga B spielen viele erste Mannschaften. Du hast immer Woche für Woche so viele Ausfälle mit Krankheiten, Verletzungen. Die Zweite hat ja in der Rückrunde auch regelmäßig mit Spielern von der Dritten gespielt, die Dritte hat dann gar nicht gespielt. Also von daher ist es in meinen Augen die richtige Entscheidung. Aber die letzten Jahre haben es halt gezeigt, dass der Kader in der Liga eigentlich auch nicht gewachsen ist. Du hast immer um die letzten zwei Plätze gespielt. Kaum mal Richtung 20 Punkte oder so. Und das nagt ja auch am Selbstvertrauen von den Spielern. Das war sicherlich auch im Grund, dass der eine oder andere dann mal weniger ins Training, weniger zum Spiel gekommen war. Du hast irgendwann diese Einstellung auch. Ich kann vielleicht lieber hingehen von mir aus und ein Spiel angucken, als wieder in der Zweiten zu kicken, ein Spiel verlieren und das Wochenende ist dann gelaufen.

    Peer:  Ist es nicht auch so, dass die zweite Mannschaft dann irgendwie näher an der Ersten dran ist? 

    Karsten: Das ist dann im Endeffekt ja auch dann der nächste Schritt, der damit erreicht werden soll, dass auch ein Austausch untereinander einfacher ist. Wenn jetzt beim Jörg Klausmann mal welche drei, vier Wochen nicht gespielt haben oder nur fünf oder zehn Minuten eingewechselt wurden, dass man dann auch mal wieder sagen kann, geht man eine Halbzeit oder 60 Minuten in der Zweiten spielen, die spielen vor der Ersten, dabei haben wir  keinen Ortswechsel und dann gehst du raus und setzt dich wieder bei der Ersten auf die Bank . 

    Peer: Wie klappt das mit dem Austausch?

    Karsten:  Das ist okay. Klappt gut, wenn das so bleibt wie es jetzt ist, auch während der Saison, dann bin ich zufrieden. 

    Peer: Und wie sieht’s aus mit der Trainingsbeteiligung ?

    Karsten:  Die Trainingsbeteiligung ist im Moment enorm hoch, obwohl wir so viel Urlauber  haben. Letzten Dienstag, haben wir mit 25 Leuten trainiert. 

    Peer: Mit was für einer Kaderstärke rechnest du ? 

    Karsten: Wir haben aktuell auf der Spielerliste 38 Leute stehen. Das Verwunderliche ist,  letztes Jahr in Rückrunde haben keine Leute großartig in der dritten trainiert und gespielt und  ab dem ersten Trainingstag standen die auf einmal alle wieder vor der Tür. 

    Und jetzt haben wir erst mal gesagt, wir nehmen alle auf, wir schicken am Anfang keinen weg und gucken, wie sich das Ganze ergibt, weil oft ist es dann so, lass es mal jetzt Richtung Oktober gehen, dann wird es wieder kälter, Dann ist der eine oder andere wieder lieber auf der Couch als alles andere. Aber die Entwicklung warten wir jetzt erst mal ab. Aber so, wir hatten 22- Mann-Eröffnungstraining gehabt, dann danach immer 18, 19, dann jetzt mal 25. Jetzt vorhin waren es 16 gewesen. 

    Peer:  in der letzten Runde war es so, dass die zweite Mannschaft für meine Begriffe oft etwas unglücklich verloren hat. Wie siehst du das?

    Karsten:  Ja, sind halt viele Fehler passiert. Und wenn dann das erste Gegentor gefallen ist, ist relativ schnell immer das zweite oder dritte gekommen. Und wenn du dann selber wenig Tore schießt, weißt du eigentlich, ab dem 0:2 gehen die Köpfe runter, weil du sagst, ja, wie sollen wir zwei oder drei Tore schießen? Das sitzt alles irgendwo da drin. Und das ist halt die Hoffnung, es gibt sehr gute Mannschaften, auch in der Reservestaffel, das ist überhaupt nicht weg zu diskutieren. Aber im Endeffekt ist nicht die komplette Liga so stark dann wie eine normale Kreisliga B, wo erste Mannschaften sind, ambitionierte Mannschaften, die in eine Kreisliga A wollen, das ist dann doch noch mal was anderes. 

    Peer: Wie sieht es aus mit Saisonzielen, was stellst du dir so vor? 

    Karsten: Also Saisonziele habe ich mir jetzt erst mal noch keine gesetzt. Ich werde jetzt erst mal die ganze Vorbereitung abwarten. Optimal wäre es, mal mehr Spiele zu gewinnen, als zu verlieren. Das wäre mein Ansatz. Aber dann muss man jetzt auch gucken, wie kommen wir jetzt dann erstmal in die Saison rein. Wir spielen direkt auswärts bei  Nordweil/Wagenstadt, die waren im letzten Jahr Staffelmeister, die ja nur ein einziges Spiel verloren und zwei Unentschieden. Sonst haben die alles gewonnen. Dann haben wir das heimspiel gegen Wasser/u, das Derby. Die waren zweiter Staffelmeister. Dann gehen wir nach Winden auswärts, die waren Sechster oder so, dann kommen die , die waren Dritter. Du hast eigentlich die, die letztes Jahr oben gespielt haben, direkt zum Anfang. Und das ist halt auch noch in der Phase, wo wir relativ viel Urlauber haben. Und wenn ich jetzt dieses Wochenende nehme, sind 8 Buchholzer auf so einem Feriencamp als Betreuer. Und da sind mindestens 5 oder 6 dabei, die eigentlich Richtung Stammspieler tendieren könnten. 

    Peer: Das ist ja in den unteren Klassen eigentlich oft so…

    Karsten: Ja, aber in der Menge ist das halt richtig viel. Wenn dann auf einmal 7 oder 8 Spieler komplett weg sind auf Feriencamps, danach gehen sie zusammen wandern, dann sind 8 Spieler komplett 2 oder 2,5 Wochen nicht da. Und das ist auch für eine Vorbereitung halt blöd. Gut, da stehen wir nicht alleine da.

    Peer: Wie machst du das dann, wenn die wieder zurückkommen? Die waren also zweieinhalb Wochen in der Vorbereitung nicht da. Integrierst du die dann so, als ob sie da gewesen wären oder müssen die sich erst wieder ran arbeiten? 

    Karsten: Das ist dann immer wieder davon abhängig, welche anderen gerade zu der Zeit da sind. Und davon müssen wir das abhängig machen. Und auch welche Position spielt der Einzelne. Wenn ich jetzt keinen Stürmer habe und jetzt waren Stürmer drei Wochen im Urlaub, hat eine Woche trainiert und bietet sich  schon wieder an, dann kann es sein, dass er direkt reinrutscht .

    Peer: Wie sieht es aus,  im Laufe der Vorbereitung stellt sich dann ja raus, welche Leute  in der Zweiten spielen sollten und welche vielleicht die Kandidaten für die Erste sind. Gibt es da schon eine gewisse Auswahl, gibt es  Namen? 

    Karsten:  Also jetzt im Moment trainiert ein Teil von denen, die so zwischen Erster und Zweiter sind bei der Ersten mit und dann wird der Jörg (Klausmann, Trainer der ersten Mannschaft) nächste Woche oder übernächste Woche auch einen Trainingscut machen, wo er dann sich 22 , mal so grob angedacht, rausholen wird, und die anderen werden dann bei uns trainieren und bei uns auch spielen  und bei Bedarf dann auch in der Ersten. Die Tür nach oben bleibt offen. Sie sollen sich dann aber, weil es dann irgendwann zu viel wird, über Spiele in der Zweiten wieder Spielpraxis holen und sich empfehlen.

    Peer: Danke für das Gespräch, Viel Glück und Erfolg in der Runde!

    Karsten: Danke, das können wir gebrauchen!