Eine spielfreudige SG Sexau/Buchholz erwischt March im Winterschlaf

Die SG schaffte es, den Schwung des Sieges über Weisweil vor der Winterpause mit in die erste Begegnung gegen March mitzunehmen. Bevor es sich der Gast versah, lagen sie schon mit 3:0 hinten . Trainer Ketterer hatte, genauso wie in Weisweil, seine Spieler heiß gemacht und diese gingen in den ersten 20 Minuten fulminant zu Werke. Schon im ersten Anlauf köpfte der nie in den Griff zu bekommende Schüber, nach perfektem Freistoß von Rees, zum 1:0 ein. Derselbe Spieler konnte schon wenige Minuten später, nach erfolgreichem hohen Pressen der Hausherren, den Gästekeeper per Flachschuß zum 2:0 überwinden. Das dritte Tor folgte nach 20 Minuten durch energisches Nachsetzen von Weber, die Marcher kamen immer einen Schritt zu spät und die Messe war für sie fast schon gelesen.

Für die zweite Hälfte hatten die Gäste sich was vorgenommen. Nun waren es sie, die den heimischen Kasten in Bedrängnis brachten. Tatsächlich konnten sie durch Tore von Berger in der 55. und Guiman in der 63. Minute auf 3:2 herankommen und die SG kam zunehmend ins Wackeln, weil sie im Gefühl des sicher scheinenden Vorsprungs unkonzentrierter zu Werke ging. Doch das 4:2 , schön herausgespielt über rechts und von Daniel Gutjahr punktgenau gepasst und von Florian Rees flach links unten verwandelt, zog den Gästen den Zahn. Die SG brachte mit Frankus und dem vielversprechenden Neuzugang Dieckert in der letzten Viertelstunde Qualität von der Bank, gegen die die Marcher schlussendlich nichts mehr entgegenzusetzen hatten. Frankus in der 86. und per Elfmeter in der 90. Minute, der durchgebrochene Dieckert wurde gefoult, schraubten das Ergebnis auf 6:2, das in dieser Höhe auch verdient war. Unschön für March war dazu noch die gelb/rote Karte für Kerek in der letzten Minute wegen des Foulspiels an Dieckert.

March bleibt auf dem zweiten Platz trotz der Niederlage, muss sich aber in den nächsten Spielen steigern. Die SG bleibt Fünfter, konnte aber die Lücke zur Tabellenspitze etwas schließen.

„Unser taktischer Plan ging voll auf. Wir erwarteten March etwas abwartend und wollten sie durch hohes, aggressives Pressen gleich in Bedrängnis bringen,“ lautete der Kommentar von Trainer Ketterer zum erfolgreichen Auftakt. Seine Elf lieferte eine starke Leistung ab, herausragend Daniel Schüber, der mit seinem unglaublichem Laufpensum und seiner körperbetonten Spielweise den Marchern in der Abwehr große Probleme bereitete. Auch Claudio Vollmer, dribbelstarker Spielgestalter im Mittelfeld, erwischte einen Sahnetag.